21.03.-24.3.2021
Tayrona lassen wir heute hinter uns und ziehen für ein paar Tage an den Strand. An einen kleinen süßen, noch nicht ganz so sehr von den Touristen entdeckten Strand, nach Costeno. Die Fahrt dorthin dauert kaum 30 Minuten. Hinter den vielen Bananen erstreckt sich ganz plötzlich eine kurzer Strandabschnitt mit wenigen Hütten und Menschen. Wir sind da. Wir beziehen ein kleines Zimmer direkt am Strand, das Meer ist keine 50 Meter entfernt und wir schauen direkt auf den Horizont. Das Zimmer ist simpel, ein Bett ein Bad und alles offen. Strom gibt es 4 Stunden am Tag. 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend. Mehr braucht man hier aber auch nicht. Es gibt nur wenige Unterkünfte und so sind nur sehr wenig Menschen am Strand. Die Kolumbianer verlassen nach ihrem Tagesausflug wieder den Strand. ES ist sehr ruhig, wenn nicht das Meer wäre. Es ist wirklich sehr laut nachts aber an dieser Stelle mag ich mich nicht darüber beschweren. Sobald wir angekommen sind, verstauen wir unsere Schuhe unterm Bett denn die brauchen wir hier nicht. Absolute Befreiung in den nächsten Tage keine Schuhe tragen zu müssen und beim Essen immer die Füße im Sand haben-Wunderbar!
Den ersten Abend beenden wir mit nem guten Essen und unseren ersten Kolumbianischen Rum- also in Kolumbien. Während wir auf unserer Terrasse sitzen können wir eine Candle-Light Diner beobachten. Ganz Bachelor-like wurde alles aufgebaut was nötig ist und wir haben aufgeregt darauf gewartet wer dort Platz nehmen wird. Unsere Hoffnung lag tatsächlichen beim Kolumbianschen Bachelor aber am Ende wurde es ein Pärchen. Er überraschte sie damit und sie spring freudig in die Luft. Danach wurden tausend Bilder geschossen und gegessen. Ob es einen Antrag gab konnten wir leider nicht beobachten.
Die nächsten 2 Tage habe wir eigentlich nur mit aufs Meer starren verbracht. Hin und wieder sind wir aufgestanden und haben etwas gegessen. Auf dem Weg dahin haben wir einen Schweizer Surflehrer kennengelernt. Er hat uns seine Auswanderungsgeschichte erzählt ( so komme ich etwas an einer meiner Lieblingsserie „Goodbye-Deutschland“). Auch hat er uns etwas über den Strand, die Fischer die das Land am Meer verkaufen und der Para Militärs erzählt welche nicht weit weg wohnen und hier alles regeln.
Die 3 Nächte gingen wie im Flug vorbei und es war schön so nah am Meer zu sein. Dennoch freuen wir uns wieder auf unsere Schuhe, mehr Platz und anderes Essen. Wir haben uns dazu entschieden nach Cartagena zu reisen und dort die Feiertage zu verbringen. Da wir viel Zeit haben, machen wir auf den Weg nach Cartagena noch einen Stopp in Santa Marta für eine Nacht. Dieses Mal haben wir in einem anderen Viertel übernachtet, was sehr hübsch auf uns wirkte. Tatsächlich durften wir auch in den Supermarkt. Also nur Dave, er hatte die richtige Zahl irgendwo auf seinem Ausweis;). Ich hebe mir diesen tollen Moment dann für Cartagena auf. Auf dem Weg ins Hotel haben wir uns ne Pizza geholt -die locker mit guter Berliner Pizza mithalten konnte. Morgen geht es dann weiter nach Cartagena. Wir lesen uns da.















































































