Da ist die Karibik

19.3-21.3.2021

So, wir haben es geschafft Palomino hinter uns zu lassen. Wir sitzen fröhlich im Bus und nach 15 Minuten sind wir schon am neuen Ziel. Wir wollen Morgen in den Tayrona National Park wandern gehen. Unser neue Unterkunft ist sehr schön und ruhig, mit der besten Dusche bis jetzt. Da wir morgen früh los wollen gehen wir ganz artig früh ins Bett.

Am nächsten Morgen wird schnell gefrühstückt und dann gehts zum Park. Er liegt zum Glück nur 5 Minuten von unserem Hotel entfernt. Es ist noch nicht mal 8 Uhr und schon super voll ( es werden pro Tag nur 1000 Besucher reingelassen). Von der Polizei werden nur wir ordentlich durchsucht. In diesem Moment habe ich mir sehr gewünscht meinen Rucksack vorher entmistet zu haben. Hab ich aber nicht und so schaue ich bei einigen Sachen peinlich auf den Boden. Nach dem bezahlen werden wir ein Stück zum Eingang mit dem Bus gefahren und unsere Wanderung beginnt.

Der Park ist sehr groß, man kann dort übernachten und einige tun dies auch. Die Wege sind nur spartanisch ausgebaut, es geht also auf uns ab. Ich bin sehr beeindruckt was die Menschen alles tragen. Darunter sind Zelte, Koffer, unzählige volle Taschen, ne Menge Bier usw. Es erinnert mich an Festivals, wo alle ihre Sachen vom Auto zum Camping tragen, Nur das es hier durch tropischen Wald geht und der Weg sehr lange dauert. Lea das was die Menschen dort mindestens 2 Stunden bei 30 Grad geschleppt haben, ist die Steigerung zu unserem Horror auf dem letzten Festival. Wir waren froh das wir nur einen kleinen Rucksack pro Person hatten. Im Park gibt es eine Menge Tiere, Strände und einige Indigene Völker leben noch dort. Es ist wirklich toll, dass Kolumbien sich dieses Teil erhält und daraus kein Geld macht (oder wenig). sir schlängeln und von Strand zu Strand und stehen am ersten ganz allein dort und genießen die Aussicht. Na gut, es waren noch 3 Pferde dort (Liza, ich habe sie von dir gegrüßt). Am zweiten Strand durfte man schwimmen, das haben wir natürlich gemacht. Die Strände dort sind diese, die man von Postkarten kennt und an die man sich jeden Montag müde auf der Arbeit träumt. Endlich Karibik wie wir sie uns vorgestellt haben.

Am Strand lernen wir ein Paar aus Bogota kennen was gerade Urlaub macht. Nachdem wir erzählt haben das wir aus Deutschland kommen, spricht sie plötzlich deutsch mit uns. Ihr Vater kommt aus Deutschland, sie war aber nie dort, und lernt die Sprache. Die beiden waren sehr nett und haben uns noch einige Tipps mit auf unsere Reise gegeben.

Wir wandern weiter und die Landschaft verändert sich immer wieder. Es ist unfassbar schön. Gerade der ehr waldige Part gefällt uns sehr gut. Unter den riesigen Bäume die dort stehen, ich habe noch nie solche Wurzeln gesehen, fühlt man sich so winzig. Trang wir haben oft an dich gedacht, du hättest es geliebt zwischen all diesen tropischen Pflanzen und Bäumen. Der zweite Strand ist sehr voll. Dort sehen wir alle geschleppten Zelte und ähnliches wieder. Wir machen eine Pause und entscheiden uns für den Rückweg (der 3 Stunden dauert). Nach guten 8 Stunden wandern, war das letzte Stück sehr anstrengend. Aber wir wurden belohnt, wir haben kleine Affen gesehen. Super süß und neugierig. Als wir zurück waren sind wir eigentlich auch schon so ziemlich eingeschlafen. Es war ein langer Tag aber wunderbar-wir sind froh das wir den Park mitgenommen haben. Morgen geht es weiter an den Strand. Eine kleine Hütte, wir und kein Strom. Wunderbar! Wir lesen uns danach…..

Pelikane

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