19.4-29.4.2021

Wir verabschieden uns von Guatape und machen uns auf nach Jardin. Wir nehmen ein Taxi nach Medellin zum Busbahnhof. Medellin taucht sehr plötzlich auf und sieht sehr beeindruckend aus. Eine Stadt umgeben von Bergen und grün. Da wir gerade auf Netflix die Serie Narcos ( handelt über das Leben von Pablo Escobar und spielt natürlich viel in Medellin) schauen, ist es für uns doppelt spannend einen kurzen Einblick von Medellin zu bekommen. Wir sind uns sicher dass es sich sehr lohnt Medellin zu besuchen. Das schreiben wir auf die nächste Liste.
Am Busbahnhof kaufen wir unsere Bustickets und essen das beste Sandwich was wir je hatten. Wir wissen nicht wie es grad in Deutschland aussieht aber hier in Kolumbien stehen überall kleine Wasch-Stationen. Super praktisch und sehr effizient wie wir finden. Wir wünschen und das auch nach Corona für überall. Der große Busbahnhof ist super leer worüber wir uns natürlich sehr freuen. Generell profitieren wir davon dass es überall leer ist und nur weniger Touristen aktuell reisen. Wir können uns nur vorstellen wie es vor über einem Jahr war und wieder sein wird. Die Busfahrt ist recht entspannt, also entspannt wie das Busfahren in Kolumbien eben ist. Am frühen Abend treffen wir in Jardin ein. Unser Apartment liegt mitten im Dorf. Hier gibt es wieder Einschränkungen beim Einkaufen aber heute sind wir drin und so gehen wir einkaufen ( ist schon zu unserem Ankunfts-Ritual geworden) und beenden den Tag.

Auch hier gibt es Beschränkungen. Ab 20 Uhr darf das Haus nicht mehr verlassen werden und am Wochenende folgt ein erneuter Lockdown. Wir beschließen unseren Flug nach Costa Rica umzubuchen und Kolumbien eine Woche früher zu verlassen. Jardin ist ähnlich wie Guatape. Es ist bunt und umgeben von Bergen, genauer gesagt den Anden. Es ist wunderschön. Wir lassen uns auch hier durch das Dorf treiben. Auf dem Dorfplatz steht eine viel zu große wirkende Kirche und überall stehen bunte Tische und Stühle welche zu den umliegenden Cafes gehören. Es wird hier Kaffee und natürlich Bier getrunken. Der Kaffee wird überall in sehr süßen Tassen serviert. In Berlin werden diese teuer verkauft und bei meiner Uhroma stehen sie im Schrank. Dave gönnt sich natürlich jeden Tag einen Kaffee und ich probiere mich durch das Saftangebot. Auch hier finden wir viele Pferde. In Jardin jedoch stehen sie nicht nur auf der Koppel sondern gehören zum Stadtbild. Wir mussten sehr lachen als ein Kolumbianer mit seinem Pferd vor die Kneipe geritten ist und ein Bier bestellt hat.




In den nächsten Tagen erkunden wir die Umgebung und wandern verschieden Wege rund ums Dorf. Wir treffen auch hier auf sehr nette Menschen, die sich über uns freuen und alle sehr neugierig sind woher wir kommen. Der Lockdown schlägt uns dieses Mal sehr aufs Gemüt. Die Regierung hier zog die Beschränkungen noch mehr an und so muss unter der Woche jeder um 17 Uhr zu Hause sein. Kurz vor 17 Uhr beginnt jeden Tag eine kleine Dorfwanderung. Dave geht zum Friseur und wir machen noch kleine Erledigungen bevor es zurück nach Medellin geht. Von Medellin aus werden wir nach Bogota fliegen und von Bogota nach Costa Rica. Heute erfahren wir, dass die Straße die der Bus nehmen muss von einigen Indigenen Menschen die hier leben blockiert wird. Schon seit mehreren Tagen. Den Grund kennen wir leider nicht. Ob wir also Morgen nach Medellin und Freitag nach Costa Rica kommen ist noch ungewiss. Es bleibt spannend. Ich werde euch berichten…..



















































