10-12.03.2021
Wir haben es geschafft und sind jetzt in Kolumbien. Bogota begrüßt uns mit viel Krach und Gewusel. Zum Glück haben wir ein Shuttle um Hotel und nach 10 Minuten sind wir schon da. Da es spät ist und wir irgendwo zwischen Madrid und Bogota heißt es den Jetlag mit schlafen besiegen. Am nächsten Tag geht es wieder früh hoch, ein kurzes Frühstück und auf zum Flughafen um nach Santa Marta zu fliegen. Bogota lassen wir leider aus, da wir Hotspots meiden wollen. Der Flug dauert nur 2 Stunden und ich bin sehr positiv erstaunt über das Verhalten der Menschen im Flugzeug. Nach Landung wird geklatscht-wann haben wir damit aufgehört? Ich finds super und stimme mit ein-wer freut sich nicht sicher gelandet zu sein? und nehme mir vor das Klatschen wieder einzuführen. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch das Phänomen kennt: Das Flugzeug landet, die Durchsage kommt dass alle noch sitzen bleiben sollen und auch angeschnallt aber niemand scheint es zu Interessieren und so stehen schon alle auf und verbreiten genervte Aufbruchsstimmung. Nicht so bei diesem Flug, alle bleiben artig sitzen und die Stewardessen sagen an welche Reihen zuerst das Flugzeug verlassen dürfen. Wie super ist das? Kein Stau, jeder weiß wann er dran ist, kein Drängeln und alles entspannt. Ich möchte nur noch mit Latam fliegen.
Santa Marta begrüßt uns mit einer unglaublichen Hitze. Ich bin nach 3 Minuten komplett nass, habe das Gefühl das ich verbrenne und bald nen Vitamin D Schock bekomme. Zum Glück ist nichts davon passiert. Wir fahren mit dem Taxi zum Hotel und erkunden sofort die kleine Altstadt. Die Altstadt ist sehr süß, es sieht für mich wie auf Kuba aus (oder die Vorstellung die ich von Kuba habe), überall verkaufen Menschen essen, es ist viel los und wirklich überall laute Lateinamerikanische Musik. Unser Plan war im Supermarkt Essen zu kaufen. Den Supermarkt haben wir leicht gefunden nur wollten sie uns dort nicht reinlassen. Hier ist für Supermärkte die Regelung, dass man nur an bestimmten Tagen einkaufen darf, wenn deine letzte Nummer auf deinem Ausweis dran ist. Nur ist auf unserem Ausweis keine letzte Nummer sondern ein Buchstabe. Blöd! Gut, kaufen wir erstmal was in kleinen Läden und was es so an den Ständen gibt. Danach beenden wir den Tag im Pool und nem Cocktail und sind uns sicher das Kolumbien super wird.
Die nächsten Tage verbringen wir weiter im Pool und schlendern durch die Altstadt. Keine 2 Tage dauert es und wir werden gefragt ob wir Kokain kaufen wollen- ich musste sehr über das Klischee lachen. So langsam gewöhnen sich unsere Körper an die Hitze und wir trotzen ihr mit täglichen Pool- Sessions. Das Strand hier ist leider nicht sehr schön, viele Bauchstellen, wir warten auf einen anderen besseren Strand. Die Menschen hier sind sehr nett und beeindruckt von Daves Frisur. Was ich ziemlich skurril find sind die unglaublich vielen Handyläden, wo man nicht nur diverse Dinge fürs Handy bekommt, sondern sich direkt noch ne Waffe kaufen kann. Wahrscheinlich zum Schutz, wenn das neue Handy sehr teuer war 😉 Für mich ist es sehr seltsam Waffen im Straßenbild zu sehen, daran muss ich mich erste gewöhnen. Dave erzählt dann von einem Waffenladen auf der Karl-Marxstr- habe ich nie gesehen. Vlt ist es doch gar nicht so viel anders hier….










