Das ist die Realität, die dir in die Fresse knallt

Dies wird nur ein sehr kurzer Eintrag werden, Dave hat darauf bestanden :). Dave hat sich heute zu seiner 6 stündigen Wanderung aufgemacht und hat sie locker in 4 Stunden geschafft, Profi. Ich bin bei den Schafen geblieben und habe für den ersten Sonnenbrand der Reise gesorgt. Natürlich im Gesicht damit es nicht zu verstecken ist und meine Dummheit nach mitlerweile 100 Urlauben, ich weiß wer von euch jetzt laut lacht und an seinen Sonnebrand denkt, direkt zu sehen ist….wird braun!

Es war die Nachtigall nicht die Lerche

17.02.2021

Voll motiviert machen wir uns auf in den National Park Garajonay (der Geschichte nach trägt der Park seinen Namen aufgrund der kanarischen Romeo und Julia Story, welche sich dort abgespielt haben soll. Gara war der Prinz von Teneriffa und Jonay die Prinzessin von La Gomera und wir wissen ja alle wie die Story endet) und nehmen uns für heute eine kleine Wanderung vor. Naja gut, es war eher ein Spaziergang. Cesar bringt uns durch die vielen Kurven vorbei an einem Teil des Parks, der 2012 abgebrannt ist und daher sehr eindrucksvoll und gleichzitig natürlich furchtbar aussieht. Nach ner halben Stunde haben wir uns zu unserem Zielpunkt durchgeschlängelt und laufen los. Auch hier ist es eine Mischung zwischen Dschungel, Wald und Mittelerde. Die Bilder unten sprechen für sich. Wir halten ein nettes Pläuschchen mit einem deutschen Touristen, ihr kennt es von euren Reisen, deutsche Touristen sind überall und gefühlt sind es die ersten auf die man trifft. Er erklärt uns, dass der Nebel, für den wir ihn hielten, eigentlich Sand aus der Sahara ist. Wir sind uns einig das dies der bessere Nebel ist.

Nach unserem Spaziergang machen wir uns auf nach Vallehermoso. Hier siehr es im Gegensatz zum National Park eher tropisch aus. Wir gönnen uns unser erstes Bocadillio und sind uns sehr sicher, dass noch viele weitere folgen werden. Ich hab mir vorgenommen sie alle zu zählen aber VORSICHT SPOILER: am Tag 8 aufgegeben.

Leinen los…

16.02.2021

Wir machen uns auf nach La Gomera! Nach einer Stunde mit der Fähre sind wir schon da und kommen auf einer wunderschönen Corona-freien Insel an. La Gomera begrüßt uns mit Sonne und einem schönen Hafen in San Sebastian. Zurst holen wir Cesar ab, der uns während unseres Aufenthalts als Mietauto begleiten wird, und machen dann einen kleinen Spaziergang durch die süße Hauptstadt der Insel. Danach geht es auf zu unserer Unterkunft. Dave und Cesar bringen uns sicher dahin. Wer von euch Jurrasic Parc gesehen hat – ich hoffe das habt ihr alle, denn ansonten wisst ihr was heute zu tun ist – erinnert sich an die Szene wo sie über die Insel fliegen, genau so sieht es auf La Gomera aus. Es würde mich nicht wundern wenn irgendwo ein Dino auf uns wartet. Angekommen begrüßt und uns unser super netter Gastgeber mit Obst von seiner Plantage und Wein. Wir fühlen uns sofort wohl, denn das Haus ist wunderschön. Weit und breit nur grün, wir können das Meer und sogar Teneriffa sehen. Direkt gegenüber von uns entdecken wir drei Schafe, nur eine kleine Herde, sie wird uns wie sich noch rausstellen wird, für die nächsten 11 Tage begleiten und uns jeden Morgen zum Start in den Tag begrüßen. So geht der erste Tag mit voller Zufriedenheit zu Ende.

„Lass uns endlich los! Ein für alle mal!“

15.02.2021

Kurz vorm Abflug vom BER

Fast hätten wir es für unmöglich gehalten, aber wir haben es tatsächlich geschafft. Die Wohnung ist untervermietet, von einigen von euch konnten wir uns persönlich verabschieden (danke an alle von euch für das mitfiebern und die Unterstützung), die Tickets sind gebucht und wir haben den Rucksack – nach einigen Stunden der Verzweiflung – gepackt.

Erster Halt: Flughafen BER (immerhin hatten wir nur einige Monate Verspätung, der BER hat wesentlich länger gebraucht, aber jetzt sind wir und der Flughafen bereit), endlich ein Flughafen in Berlin der die Hauptstadt würdig vertritt.

Einchecken, Security, alles kein Problem und schon saßen wir im Flugzeug. Vor uns saß Herr Jägi, wie wir ihn genannt haben, und hat den ganzen Flug an seiner doch recht großen Flasche Jägermeister getrunken (wir tippen auf Flugangst oder absoluten Wahnsinn). Nach 5 Stunden, einem Film, diversen Schläfchen und Playlisten später, sind wir gelandet. Das Fieberthermometer entschloss uns einreisen zu lassen und da waren wir: Teneriffa begrüßt uns mit entspannten 25 Grad. Ihr kennt es, nach Ankunft am Flughafen werden alle dicken Sachen sofort ausgezogen, ein kurzer Sonnentanz und ne Zigarette zur Belohnung geraucht/gedampft.

Danach ging es mit dem Bus zur ersten Unterkunft in Gauza. Ganz klischeehaft für Spanien war niemand vor Ort und wir warteten eine Stunde vor dem Hostal. Eine Erklärung gab es später nicht, aber immerhin den Zimmerschlüssel. Wir sind sofort los und haben uns den mini Ort angesehen. Nach 20 Minuten, wir hatten wirklich alles gesehen, kam es zum mega Highlight: Bier draußen in einer Kneipe. Unglaublich. Danach folgte die obligatorische Tortilla und wir waren einfach glücklich.

Erstes Dorada draußen in einer Bar

Wir sind online!

Ihr Lieben!

Schön, dass ihr hier seid. Damit ihr nicht mit unzähligen Fotos per WhatsApp oder Telegram bombardiert werdet, findet ihr hier die schönsten Eindrücke, Erlebnisse und Anekdoten. Natürlich dient es auch uns als Erinnerung. Wir freuen uns hier einen Ort zu haben, wo wir mit euch alles teilen können und ihr uns auf unserer Reise begleitet.

Also auf geht’s, denn wir haben es endlich geschafft …