Malle ist nur ein Mal im Jahr

16.3-19.3.2021

Etwas wehmütig haben wir uns von Minca verabschiedet und machen uns auf den Weg nach Palomino. Unser Taxifahrer, Daniel, ist sehr nett und übt mit uns sein Englisch. Angekommen in Palomino sind wir leicht geschockt. Passend zu den aktuellen Nachrichten, dass Mallorca wieder offen hat, haben wir das Gefühl hier gelandet zu sein. Palomino ist sehr klein, nur ein paar Restaurants am Straßenrand machen darauf aufmerksam, dass hier eine kleines Dorf ist. Die Hauptstraße besteht aus Hostels, Restaurants, Bars und Touristen. Ein wenig surreal kommt es uns vor. Unser Zimmer gehört zu einem Restaurant was sie vor den paar Zimmern befindet. Es ist weit entfernt von hübsch aber günstig. Nach dem ersten Schock beschließen wir zum Meer zu gehen. Leider hält es nicht was wir uns erhofft haben. Es ist kaum Strand zum Laufen da und das Meer ist sehr stürmisch, zum Schwimmen gar nicht geeignet. Gut, passt zum ersten Eindruck. Abends gehen wir essen und hoffen, dass morgen bei Sonne alles anders aussieht. Die Nacht war ziemlich laut, da die Restaurants laute Musik haben und doch recht viele Touristen unterwegs sind und hier und da feiern.

Am nächsten Morgen beschließen wir dass wir verkürzen und nur 3 Nächte bleiben. Wir geben dem Meer eine erneute Chance und machen einen langen Strandspaziergang oder viel mehr laufen wir im Meer, gibt ja nicht viel Strand. Auch hier treffen wir auf deutsche und ganz nach dem Klischee, sitzen sie schon vor 9 am Strand und trinken Bier. Danach wird entspannt und abends essen wir ganz Kolumbianisch eine Pizza (die sehr gut war). Da es nicht viel zu tun gibt wird auch der nächste Tag mit Entspannung gefüllt. Wir kommen mit unseren Zimmernachbarn ins Gespräch. Ein Paar (er aus Kolumbien und sie aus den Niederlanden, haben sich in Brasilien beim reisen kennengelernt) was schon seit einem Jahr gemeinsam reist. Wir verbringen den Abend zusammen und verabreden uns morgen zu einem See zu gehen. Das Frühstück gilt es sehr zu loben in Palomino. Wir haben ein kolumbianisches Frühstück entdeckt. Es ist eine Art Milchsuppe mit Zwiebeln, Brot und Ei. Klingt sehr seltsam ist aber super lecker. Am nächsten Tag packen wir schon und gehen mit den beiden zum See. Der macht den schlechten Strand wieder gut. Wir baden etwas und sonnen uns. Am See ist ein Mann vom Militär der sich wäscht und seine Waffe ganz entspannt unbeaufsichtigt im Gras liegen lässt. Nachdem er sich gewaschen hat, wäscht er auch seine Waffe. War seltsam skurril das mit anzusehen. Wir verabschieden uns von unseren Freunden, laden sich nach Berlin ein und nehmen den Bus zum neuen Ziel Tayrona.

Das spitzen Frühstück

Dave mit unseren neuen Freunden

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