„Una ciudad indestructible“- Gabriel García Márquez

25.3-04.4.2021 Cartagena

Wir haben unsere Schuhe wieder an und machen uns auf nach Cartagena. Ein Bus bringt uns entlang der Küste dorthin. Es ist eine doch recht lange Fahrt für die wenigen Kilometer. Die Straßen hier sind schlecht und so dauert alles seine Zeit. In Cartagena nehmen wir ein Taxi zu unserer Unterkunft und freuen uns angekommen zu sein. Wir wohnen in „Getsemani“, einem kleinem süßen Viertel ( das Friedrichshain von Cartagena). Es ist doch recht touristisch aber das bringt für uns viele Annehmlichkeiten. Die vielen kleinen bunten Gasen erinnern uns wieder an Kuba und bringen viel karabisches Feeling mit sich. Es gibt unheimlich viel Graffiti an den Wänden und alles ist nett geschmückt mit Blumen, Regenschirmen oder Girlanden. Wir haben ein kleines Apartment im Hinterhof und wohnen so neben den Einheimischen hier. Den ersten Tag schließen wir mit einem Besuch im Supermarkt ( diese Mal gibt es keine Beschränkungen und so ist es ein super Erlebnis) und endlich wieder selber kochen ab.

In der Straße haben wir gewohnt

Da wir Gestern erst am Nachmittag angekommen sind, merken wir erst Heute wie heiß es in Cartagena wird. Ich weiß, dass habe ich schon in Santa Marta gesagt aber hier ist es noch heißer. Mein Körper ist noch nicht so überzeugt davon, daher muss ich den Tag bis es kühler ist bei der Klimaanlage verbringen. Am Nachmittag trauen wir uns raus und schauen uns etwas die Gegend an. Direkt neben unserem Viertel ist das „Reichere Viertel“. Das merkt man nicht nur an den sehr großen Autos und Yachten im Hafen sondern auch an den Läden und Restaurants. Unser Glück ist, dass wir so einen Supermarkt finden, der viele importierte Lebensmittel hat. Eine Stunde hüpfen wir freudig im Supermarkt rum und kaufen all das was uns schon seit einigen Wochen fehlt. Meine Highlights- Heidelbeeren, Leinsamen und Kinder Bueno.

Wir haben uns spontan dazu entschieden länger in Cartagena zu bleiben. So gehen wir den Reisenden über Ostern aus dem Weg und können unsere Rücksäcke mal länger entlasten. Wir den nächsten Tage verbringen wir damit uns die Altstadt anzusehen ( sehr schön, die Architektur ist für uns natürlich sehr vertraut), erkunden alles was wir zu Fuß erreichen können, regeln ein paar Orgasachen, sehen uns eine alte Festung an, stehen furchtbar früh auf um Joggen zu gehen und schwitzen.

Dave probiert sich durch das Street Food und hier und da trinken wir einen Cocktail von einem Straßenstand und beobachten dabei die Menschen. Seit euch sicher, jedes solcher Getränke trinken wir natürlich auf Inga und für alle von euch mit. Einen Abend verbringen wir mit 3 Kolumbianische Jungs die neben uns wohnen. Sie machen hier über die Feiertage Urlaub und es stellt sich heraus, dass sie genau zu der Zeit in Mexiko sind wenn auch wir vorhaben dort zu sein. Wir tauschen Nummern aus und eventuell sehen wir uns in Mexiko wieder. Auch hier habe ich super leckere Milchshakes gefunden, wir haben aus versehen unser Chile sin Carne mit Ketschup und nicht passierten Tomaten gekocht ( haben uns da im Supermarkt vergriffen und danach festgestellt, dass es keine passierte Tomaten oder ähnliches aus Kolumbien gibt, alles importiert), viel Musik auf den Straßen gehört und uns langsam im Rhythmus der Sonne bewegt. Die Tage fliegen nur so an uns vorbei ohne das es wirklich aufregendes zu berichten gibt. Wir haben unsere Pläne geändert und werden nicht an den Amazonas fliegen. Was sehr schade ist aber Corona lässt es nicht zu. Also werden wir am Sonntag auf eine kleine Insel vor Cartagena reisen und uns dort ordentlich von der kolumbianischen Karibik verabschieden. Danach fliegen wir nach Medellin und verbringen die restlichen 3 Wochen im inneren des Landes neben Kaffee und Bananen Plantagen. So werden wir schon etwas frühes als geplant nach Costa Rica reisen können.

Bester Snack der Welt!
Aufsichts-Hund! Er stand jeden Tag dort und hatte alles im Griff

Wr hoffen, dass ihr schöne Ostertage hattet. Wir lesen und später…

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